Balkonkraftwerke mit integriertem Akku-Speicher sind der neue Trend. Aber lohnt sich der Aufpreis von 400–800 € wirklich?
Das Problem ohne Speicher
Ohne Speicher kannst du nur den Strom nutzen, der gerade erzeugt wird. Tagsüber nicht verbrauchter Überschuss fließt im üblichen Modell der unentgeltlichen Abnahme ohne Vergütung ins Netz. Eine reguläre Einspeisevergütung kann grundsätzlich gewählt werden, erfordert aber zusätzliche Anmeldung und Messung.
Was bringt ein Speicher?
- Tagsüber erzeugten Strom abends nutzen
- Eigenverbrauch von ca. 30% auf bis zu 80% steigern
- Mehr Ersparnis pro Jahr
Vergleich: Mit und ohne Speicher
| Ohne Speicher | Mit Speicher (1 kWh) | |
|---|---|---|
| Anschaffungskosten | ~500 € | ~1.100 € |
| Eigenverbrauch | ~30% | ~70% |
| Ersparnis/Jahr | ~80 € | ~180 € |
| Amortisation | ~3 Jahre | ~6 Jahre |
Beliebte Modelle mit Speicher
- Anker SOLIX Solarbank 3: 1,6 kWh Speicher, sehr gute App
- Zendure SolarFlow: Modular erweiterbar, flexibel
- Marstek Venus E: Kompakt, gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Für wen lohnt sich ein Speicher?
Ein Speicher lohnt sich besonders, wenn du tagsüber nicht zu Hause bist und abends viel Strom verbrauchst. Wenn du im Homeoffice arbeitest oder tagsüber viele Geräte laufen hast, reicht oft auch eine Anlage ohne Speicher.